Bauvorhaben

Neubau einer exklusiven Ferienwohnungsanlage in ruhiger Döser Gartenlage mit 20 zwei bis vier Zimmer Wohnungen von 42 - 116 m2

Allgemein

Unter der Projektbezeichnung „Be add 53 ° Nord“ errichtet der Verkäufer auf dem Grundstück (Flur 1, Flurstück 263) in 27476 Cuxhaven - Döse, eine Ferienwohnanlage mit 20 WE und einer Tiefgarage. Die nachstehende Baubeschreibung beschreibt das Bauvorhaben in seiner vorgesehenen Ausstattung bei den dargestellten Wohnungsgrundrissen. Besonderheiten, wie beispielsweise zusätzliche Bäder/WC ́s, sind nicht in allen Wohnungen vorhanden. In den Bauleistungen am Gebäude und an den Außenanlagen sind gemäß dieser Baubeschreibung, sämtliche Kosten für behördliche Genehmigungen, öffentlich-rechtliche Erschließungskosten für die erstmalige Herstellung und die Rohbau-Feuerversicherung eingeschlossen. Das Grundstück wird voll erschlossen. Anschlusskosten sowie Anschlussgebühren für die Versorgungsunternehmen sind im Kaufpreis enthalten. Anschlüsse von Telefon und Internet in den einzelnen Wohnungen sind vom Erwerber beim jeweiligen gewünschten Anbieter zu beantragen und kostenmäßig zu tragen. Vorsorglich weisen wir darauf hin, dass die nachstehend beschriebenen Details der Bauausführung den jetzigen Stand unserer Bearbeitung und Planung wiedergeben. Im Zuge der weiteren Planung und Bearbeitung, bis zur tatsächlichen Ausführung, können sich bezüglich dieser Angaben und Details noch Änderungen ergeben.

Die Bauausführung erfolgt nach dem Baugesetzbuch, der Landesbauordnung Niedersachsen mit den dazu erlassenen Rechtsverordnungen, den bauaufsichtlich eingeführten technischen Baubestimmungen, den einschlägigen DIN-Normen und den örtlichen Gepflogenheiten. Geltungszeitpunkt ist der 20.07.2017 als Datum der Eingangsbestätigung des Bauantrages.

Der Übergang von den Wohnungen zu den Terrassen, Dachterrassen und Balkonen wird barrierefrei mittels Sonderkonstruktionen in der Detailausführung und in Abweichung von den Dachdecker-Richtlinien ausgeführt. Aus konstruktiven Gründen kann bei einigen Wohnungen der Einbau einer Schwelle/ Stufe notwendig werden.

Die lichte Raumhöhe beträgt grundsätzlich mindestens 2,50 m. Abhängig vom ausgewählten Bodenbelag und wo statisch oder technisch notwendig (insbesondere in Nebenräumen), kann die Raumhöhe im Einzelfall aufgrund von Unterzügen und Leitungsabkastungen (Verkleidungen) diese Mindesthöhe bis zu ca. 2,20 m lichte Raumhöhe unterschreiten. Die Leitungsführungen für Heizung, Lüftung, Sanitär, Elektro, etc. erfolgt gemäß der technischen Planung in Abstimmung mit dem Architekten und den technischen Erfordernissen.

Die Ebenheiten der Wandoberflächen bzw. der Deckenuntersichten im sichtbaren Innenbereich werden gemäß DIN 18202 und 18203 erstellt. Beim Anschluss unterschiedlicher Baumaterialien kann es zu Haarrissen kommen. Sofern weitergehende Oberflächenqualitäten in dieser Baubeschreibung genannt sind (z.B. Q2, Q3), gehen diese aus den jeweiligen Herstellervorschriften (z.B. des Bundesverbandes der Gipsindustrie e.V.) zum Zeitpunkt der Einreichung des Bauantrages hervor.

Abweichungen in den technischen Einzelheiten und Maßen (+/- 3%) sowie Austausch von genannten Materialien, Materialstärken, Baustoffen und etwaigen Einrichtungsgegenständen bei gleich- oder höherwertiger Qualität während der Planung, der Bauausführung oder als Ergebnis von Ausschreibungen, bleiben vorbehalten. Einige Materialien, Baustoffe und Ausführungsarten sind noch nicht festgelegt. Sie sind in der Baubeschreibung mit „und“, „oder“ bzw. oder "alternativ" bezeichnet und werden vom Verkäufer in der Ausführungsphase festgelegt. Änderungen, bedingt durch technische Notwendigkeiten, Bauabläufe, behördliche Auflagen, notwendige Änderungen im Zuge der Genehmigungs- und Erlaubnisverfahren sowie durch Änderungen der Gesetze, der Rechtsprechung oder Verwaltungsausübung, bleiben vorbehalten.

In den Planunterlagen dargestellte Abweichung von der Baubeschreibung sowie die in dieser Baubeschreibung als optionale Leistung beschriebene Ausführung, sind Sonderwunschoptionen gegen Aufpreis und bedürfen einer entsprechenden Zusatzvereinbarung. Die in den Plänen dargestellte Möblierung stellt nur einen Vorschlag dar und ist nicht Bestandteil des Lieferumfangs.

Gründung

Aushub der Baugrube, Fundamente, Arbeitsräume und Leitungsgräben. Wiedereinfüllen und verdichten mit geeignetem Material. Die Baugrube ist nach den Vorgaben des Statikers zu sichern, einschließlich Rückbau inkl. eventuell erforderlicher Unterfangungen/Verbau arbeiten. Eine eventuell notwendige Wasserhaltung der Baugrube während der Bauzeit ist sicherzustellen. Rohplanum der Baugrubensohle gemäß Angaben des Bodengutachters und der Bauleitung der Baustelle.
Gründung des Bauwerks als Tiefgründung mit Pfählen. Bodenplatte in Stahlbeton gemäß Bodengutachten und Statik.

Kellergeschoss und Tiefgarage (inkl. Schleusen zu dem Treppenhaus)

Umfassungswände aus Beton und/oder Kalksandstein innenseitig ohne Putz. Schutz gegen drückendes und nichtdrückendes Wasser von außen erfolgt nach Notwendigkeit der Baugrundverhältnisses.
Tiefgaragendecke aus WU Beton.

Unterzüge, Wände und Decken ohne Dämmung und Putz erhalten innenseitig einen weißen Anstrich. Unterzüge, Wände und Decken mit Wärmedämmung als fertige Oberfläche (Dämmplatten mit heller Oberfläche).
Tragende und nichttragende Innenwände aus Beton oder Kalksandstein mit Fugenglattstrich ohne Putz. Im Treppenhaus und in den Aufzugsvorräumen werden die Innenwände geputzt. Die lichte Raumhöhe im Kellergeschoss und in der Tiefgarage beträgt mindestens 2,20 m. Durch Rohre und Trassenführung kann es entlang der Grenzwand/Grenzwänden zu Einschränkungen der lichten Raumhöhe kommen.

Bodenplatte in Stahlbeton-Konstruktion. Die Bodenflächen werden gefällelos ausgeführt und erhalten Verdunstungsrinnen, vergüteten Industrieverbundestrich oder alternativ Gussasphalt sowie Abgrenzungsmarkierungen und Nummerierungen mittels Farbanstrich. Rampe mit Gussasphalt auf Stahlbetonplatte und Entwässerungs-Rinne am Fuße der Rampe. Ausführung nach statischer Erfordernis und Wahl des Verkäufers. Tiefgarage wird entsprechend den behördlichen Erfordernissen beschildert.
Be- und Entlüftung der Tiefgarage über Nachstromöffnungen gemäß Lüftungsgutachten in den Außenanlagen.

Tiefgarage mit elektromotorisch betriebenen Schwingtor mit Selbstschließ- bzw. Nachlaufautomatik und Lüftungselementen, um die Querlüftung der Tiefgarage sicherzustellen. Die Betätigung des Tores erfolgt über Schlüsselschalter und Funksender. Pro Stellplatz wird dem Erwerber 1 Funksender zur Verfügung gestellt. Zu- und Ausfahrt der Tiefgarage über einspurige Rampenanlage mit Ampelschaltung. Zugang der Tiefgarage erfolgt direkt über das zentrale Treppenhaus.

Allgemein zugängliche Kellerflächen erhalten Stahlblechtüren entsprechend Architektenplanung. Kellerboden mit Verbundestrich und hellgrauem Anstrich. Die Schleusen/Verbindungsgänge von der Tiefgarage zu dem Treppenhaus erhalten einen Bodenbelag wie in dem Treppenhaus. Die Zugangswege dienen im Notfall auch als Fluchtwege aus der Tiefgarage.

Abtrennung der den Wohnungen zugeteilten Kellerräumen aus Mauerwerk zum Kellerflur, sonst System-Trennwände, Fabrikat „Käuferle“ oder gleichwertig. Zu den Kellerräumen vorgerichtete Stahlblechtüren mit Türdrückern sowie Nylonüberzug und Metallkern (PZ-vorgerichtet), sofern keine weiteren Brandschutzanforderungen bestehen.
Gemeinschaftlicher Waschmaschinenkeller dem Treppenraum zugeordnet.

Wände

Tragende Außenwände der einzelnen Geschosse: Kalksandstein-, Ziegelmauerwerk, Bims oder Stahlbeton nach Wahl des Verkäufers sowie nach statischen und bauphysikalischen Erfordernissen. Raumseitig: Oberfläche geputzt Qualitätsstufe Q3, tapeziert mit Anstrichvlies und weißem Anstrich.

Wärmedämmverbundsystem (WDVS) der Fa. Alseco oder gleichwertig als mineralischer Außenputz mit geriebener Oberfläche (Körnung 2 mm), inkl. Sockelputz und Egalisierungsanstrich. Farbton: Staffelgeschossfassade: Weiß-Palette, Farbton: Fassade: Vor- und Rücksprünge, jeweils nach Gestaltungskonzept des Architekten.
Hauptfassadenflächen werden nach Architektenplanung mit einer Verblendung aus Klinkerriemchen, Fugenausbildung, Oberflächen und Farben nach Gestaltungskonzept des Architekten ausgeführt.

Ausführung in Stahlbeton bzw. Mauerwerk nach den Erfordernissen der Statik und erhöhtem Schallschutz nach Beiblatt 2 der DIN 4109. Oberfläche geputzt Qualitätsstufe Q3, tapeziert mit Anstrichvlies und weißem Anstrich.

Kalksandstein-, Ziegelmauerwerk oder Stahlbeton nach Wahl des Verkäufers und Erfordernissen der Statik. Oberfläche geputzt in Qualitätsstufe Q3, tapeziert mit Anstrichvlies und weißem Anstrich.

Metallständerwerk mit Gipskartonplatten und innenliegender Dämmung, alternativ Gipsdielen nach Wahl des Verkäufers. Oberfläche gespachtelt (Qualitätsstufe Q3), tapeziert mit Anstrichvlies und weißem Anstrich.

Gipskartonständerwerk, doppelt beplankt mit innen liegender Dämmung, tapezierfähig gespachtelt (Oberflächenqualität Q3).

Dach

Stahlbetondecke mit aufliegender Gefälledämmung. Abdichtung gemäß Ausführungs- und Detailplanung. Hauptdachflächen über dem Staffelgeschoss erhalten eine extensive Begrünung auf Wurzelschutzbahn. Auf Dachterrassen teilweise abweichend von den Flachdachrichtlinien und DIN 18531 als Sonderkonstruktion im Schwellenbereich der Terrassentüren. Ein Dachausstieg zu Wartungs- und Reparaturzwecken wird in dem Treppenhaus vorgesehen. Metallabdeckungen aus Aluminium oder vorbewittertem Titanzink.

Dachentwässerung nach Erfordernis über wärmegedämmte Flachdacheinläufe der Fa. LORO oder gleichwertig. Fallrohre werden außenliegend aus vorbewittertem Titanzink oder zum Teil als innenliegende, wärmegedämmte Regenfallrohre ausgeführt. Notüberläufe werden nach Erfordernis vorgesehen.

Treppen

Treppenläufe in Betonfertigteilen oder Ortbeton mit schallentkoppelten Auflagern an den Podesten. Wände des Treppenhauses, Treppenwangen sowie Treppen- und Podestuntersichten gespachtelt oder verputzt, mit Anstrich, alternativ farbiger Putz nach Architektenplanung.

Treppenhaus, Podeste, Sockelleisten und Stufen mit Betonwerksteinbelag, alternativ mit einem Natursteinbelag aus Granit (z.B. Serizzo oder gleichwertig), nach Wahl des Verkäufers.

Stahlspindeltreppe mit Vollholzstufen

Geländer aus Stahl, gestrichen, mit Handlauf aus Edelstahl, alternativ aus Holz.

Türen

Briefkasten- (DIN C4- Formate) und Klingelanlage (Klingel, Türöffner, Sprechanlage) und Türschließer mit Video sowie Farbmonitore in den Wohnungen als Einbauanlage oder freistehende Anlage nach Architektenplanung in den Außenanlagen. Wandleuchte mit integrierter Hausnummer oder Hausnummer angeleuchtet, nach Wahl des Architekten.

Glas-Leichtmetallanlage. Integrierte Haustür mit Stoßgriff, Mehrfachverriegelung, selbstverriegelnden Schlössern mit Panikfunktion und stabiler Ausführung nach Wahl des Verkäufers. Die Türblätter werden in Anlehnung an die DIN EN 1627 in der Widerstandsklasse RC 2N ausgeführt. Profilzylinder im Rahmen der mechanischen Schließanlage.

Lichte Höhe 2,15 m. Außen und innen mit maschineller Weißlack Lackierung nach Wahl des Architekten, inkl. Spion, 3-fach verriegelnde Sicherheitsbeschläge mit Profilzylinder über mechanische Schließanlage (in Anlehnung an RC 2N). Türblatt mit dreiseitig umlaufender Falzlippendichtung in Stahlzarge. Die untere Abdichtung erfolgt mechanisch. Dadurch bleibt die Schwellenfreiheit gewährleistet. Das Schallschutzdämmmaß der Wohnungseingangstüren beträgt mindestens Rw`R >= 37 dB nach Prüfzeugnis. Sofern Wohnungen ohne Diele ausgeführt werden, wird deren Entfall in Anlehnung an die Anforderungen des erhöhten Schallschutzes dadurch kompensiert, dass eine Wohnungseingangstür mit einem erhöhten Schalldämmmaß mindestens Rw`R >= 42 dB nach Prüfzeugnis eingebaut wird.

Lichte Höhe ca. 2,15 m. Fertige Türelemente mit Röhrenspaneinlage, gefälzt, maschineller Weißlack Lackierung und dazugehöriger, wandumfassen der Holzzarge mit Oberflächen Weißlack CPL wie flächenbündig einschlagende Türblätter, verdeckt liegenden Bändern sowie eingelassener Gummidichtung.
Edelstahldrückergarnitur, Typ Hoppe Amsterdam oder gleichwertig, mit Rosette und Bundbartschloss mit Schlüssel. Bäder und Gäste-WC mit Badgarnitur.

Stahltüren von Treppenhäusern und Schleusen in feuerhemmender Ausführung gemäß Vorgaben des Brandschutzsachverständigen, mit Obentürschließer der Fa. GEZE oder gleichwertig. Gestrichen, mit Drückergarnitur, Bändern und Zylindern.

Hauseingangstür, Wohnungseingangstüren und Tiefgaragenzugang mit mechatronischer Schließanlage. Wohnungskellertüren sowie Zugangstüren zu Allgemeinräumen erhalten Profilzylinder, passend zur mechatronischen Generalschließanlage. Türen im Keller bzw. in der Tiefgarage, die im Notfall auch als Fluchtwege dienen, erhalten einen Blindzylinder.

Fenster

Kunststoffprofile nach Wahl des Verkäufers, außen gemäß Farbkonzept und innen weiß (jeweils nach Standardfarbe des Herstellers) z. B. der Fa. Schüco, Thyssen, Trocal, Kömmerling, Veka oder anderen gleichwertigen Herstellerfirmen.
Schall- bzw. Wärmeschutzverglasung nach Angaben des Bauphysikers. Öffnungsarten und Drehung gemäß Architektenplanung. Erhöhte Grundsicherheitsbeschläge (Pilzkopfverriegelung) in allen Wohnungen. Sämtliche offenbare Fenster und Fenstertüren im Erdgeschoss werden mit abschließbaren Oliven ausgestattet. Im Erdgeschoss wird der Einbruchschutz bei den Fenstern und Türen nach RC 2N vorgesehen. In diesem Bereich erhalten die Fenster eine Überwachung auf Öffnung und Glasbruch.

Die beweglichen Fensterteile erhalten verdeckt liegende Einhandbeschläge. Jeder Raum mit Fenster erhält mindestens ein Fensterelement mit Dreh-/Kipp-Beschlag. Die Fenster zu Terrassen und Gärten mit Sondernutzungsrecht erhalten jeweils mindestens ein Fenster-/Tür-Element.

Alle Fensteranlagen in den Aufenthaltsräumen sind mit Fenster-Falzlüfter-Elementen im oberen Blendrahmen zur konstanten Luftzuführung ausgestattet (z.B. Fensterlüfter Renson, Siegenia oder Aereco).Fenstergriffe Fabrikat Hoppe, Serie Amsterdam oder gleichwertig.

Innenfensterbänke auf gemauerten Brüstungen bestehen aus Natur- bzw. Werkstein. In Bädern, Duschen und WCs aus Feinsteinzeug.

Außenfensterbänke aus Aluminium im Farbton nach Angabe des Architekten mit Antidröhnbeschichtung oder alternativ als Standardbauteil des Herstellers der WDVS-Fassade (z.B. Fa. STO oder Alsecco).

Bei bauordnungsbedingter Erfordernis - und gemäß Planung - wird bei Fenstern mit nicht ausreichender Brüstungshöhe ein feststehendes Brüstungselement als Absturzsicherung vorgesehen.

Fenster- / und Fenstertüren erhalten außenliegende, textile Senkrecht-Markisen. Ausführung teilweise mit Schienen-, teilweise Seilführung, motorisch gesteuert, über Taster bedient. Design und Farben nach Gestaltungskonzept des Architekten. Fenster mit weniger als 55 cm Glasbreite bzw. Glashöhe erhalten keinen Sonnenschutz und werden auch nicht dafür vorbereitet.

Treppenhausfenster aus Kunststoffprofilen nach Wahl des Verkäufers, außen gemäß Farbkonzept und innen weiß oder anthrazit (jeweils nach Standardfarbe des Herstellers) z. B. der Fa. Schüco, Thyssen, Trocal, Kömmerling, Veka oder anderen gleichwertigen Herstellerfirmen. Schall- bzw. Wärmeschutzverglasung nach Angaben des Bauphysikers.

Wand-/Bodenbeläge

Eingangsdielen, Wohn-/Schlafräume und Zimmer inkl. der offenen Küchenbereiche erhalten Vinylböden inkl. Sockelleisten. Material nach Musterpallette des Verkäufers.

Vinylboden. Farbe und Design nach Bemusterung
Anschluss zu Wänden mit Hygienesockelleisten passend zum Bodenbelag

In Bädern, Duschen und WC ́s werden die senkrechten Wandflächen in Spitzbereichen von Sanitärgegenständen ca. 1,20 m hoch und in den Nassbereichen der Duschen ca. 2,20m hoch mit fugenlosen Microzementrückwänden.. Vorwandinstallation in Höhe 1,20 m mit einer Abdeckung aus Weißglas, weiß hinterlackiert.

Die in der Planung dargestellten nutzbaren Dachterrassen, Umläufe und Balkone erhalten einen Belag aus Holzwerkstoff auf Bambusbasis (BPC), nach vorgelegtem Muster des Verkäufers. Übergänge von Wohn- und Aufenthaltsräumen, abweichend von den bestehenden Richtlinien/Normen und unter Verzicht der DIN 18533, als Sonderkonstruktion mit reduzierter Schwelle und Terrassen-Entwässerungsrinnen (Sicherheitsrinnen) nach Maßgabe des Architekten bzw. Fachplaners. Aus konstruktiven Gründen kann bei einigen Wohnungen der Einbau einer Schwelle/Stufe notwendig werden.

Entwässerung nach Architektenplanung sowie nach Planung der Projektanten über Dacheinläufe mit Anschluss an Fallleitungen oder über außenliegende Fallrohre aus vorbewittertem Titanzink.

Die Absturzsicherung erfolgt mittels pulverbeschichteten Stahlgeländern, Farbe nach Wahl des Architekten.

Betonsteinplatten mit gestrahlter Oberfläche nach Musterpalette des Verkäufers als Geh-Belag fachgerecht verlegt. Am Übergang der Terrasse zur Wohnung werden Fassadenrinnen eingebaut. Aus konstruktiven Gründen ist bei den Wohneinheiten ggf. der Einbau einer Schwelle analog der Architektenplanung notwendig. Abweichend von den bestehenden Richtlinien/Normen und unter Verzicht der DIN 18533, können die Übergänge in Teilbereichen optional als Sonderkonstruktion mit reduzierter Schwelle nach Maßgabe des Architekten bzw. Fachplaners ausgeführt werden.

Ver- und Entsorgung

Alle erforderlichen Zu- und Ableitungen für Wasser, Abwasser (inkl. Rückschlagklappen) und Strom werden betriebsbereit nach den Vorschriften der Versorgungsträger, einschließlich der erforderlichen Hausanschlüsse und der von den Versorgungsträgern geforderten Haupt-Messeinrichtungen, vorbereitet. Die Trinkwasserversorgung erfolgt aus dem öffentlichen Leitungsnetz. Die Installationsleitungen werden im Keller/ Tiefgarage frei vor den Wänden bzw. unter der Decke geführt.

Einleitung des Schmutzwassers erfolgt in gemeinschaftliche Sammelleitungen. Anschluss an das öffentliche Kanalnetz über einen Revisions- bzw. Übergabeschacht. Maßgebend für die Leitungsführung ist die örtliche Kanalisation.

Bodenabläufe sowie sonstige Entwässerungsgegenstände im Kellerbereich und in der Tiefgarage werden, sofern notwendig, über Pumpenanlagen oberhalb der Rückstauebene an die Sammelleitung angebunden. Bodeneinläufe in gemeinschaftlichen Wasch- und Trockenräumen und im Heizungsraum.

Etagen- und Objektleitungen in Ausführung Geberit Silent PP oder Rehau Raupiano. In der Vorwand oder, wo technisch notwendig, im Dämmbereich des Estrichs verlegt. Schächte werden mit Gipskartonabkastungen verkleidet.

Anfallendes Regenwasser der Dachflächen, der Terrassen und Wegeflächen wird dem öffentlichen Kanalnetz zugeführt.

Erstellung der Fallleitungen in den Versorgungsschächten in schallgedämmten Kunststoffrohren oder in SML- Gussrohren analog der Fachplanung und nach Schallschutzanforderung in Geberit DB 20 oder Rehau Raupiano.

Grundleitungen in Kunststoff-Rohr (z.B. KG-Rohr).

Technische Gebäudeausstattung

Anschluss für Warm- und Kaltwasser mit zwei Eckventilen sowie Schmutzwasseranschluss. Zusätzlicher Kaltwasserabzweig für die Spülmaschine. Alle Anschlüsse in Aufputz-Montage.

Die Warmwasserbereitung erfolgt dezentral über den in den sogenannten „Wohnungsstationen“, integrierten Edelstahlplattenwärmetauscher. Die Verrohrung der Anlage wird als so genanntes „4-Leiter System“ ausgelegt. Für Heizung und Warmwasser werden separate Heizungsleitungen zu den Wohnungen verlegt.

Individuelle Zählung des Verbrauchs von Kaltwasser der Einheiten erfolgt über Wasserzähler mit Fernabfrageeinrichtung. Die Leasingverträge werden vom Erwerber übernommen.

Innerhalb des Hauses werden die Bewässerungsleitungen in den erforderlichen Querschnitten gemäß Anforderungen des Versorgungsträgers Kunststoffverbund- oder Edelstahlrohre mit schalldämmenden Einlagen in den Rohrschellen und Isolierummantelungen verlegt.

Terrassen mit Gärten sowie Dachterrassen erhalten je eine frostfreie Außen-Zapfstelle. Gemeinschaftsflächen erhalten frostsichere Kaltwasserzapfstellen (z.B. Fabrikat Kemper Frosti Plus) mit abschließbarem Oberteil in ausreichender Anzahl gemäß Planung des Verkäufers.

Lüftung

Innenliegende Bäder/WC’s, sowie - bei technischer Erfordernis - auch außenliegende Bäder/WC‘s werden mit Ablufteinrichtungen nach DIN 18017-3 bzw. DIN 1946 ausgestattet. Es handelt sich um ein bedarfsgesteuertes Abluftsystem. In Ablufträumen befinden sich feuchtegeregelte Abluftelemente.

Die Wohnungen werden mit einer kontrollierten Lüftungsanlage mit einem max. Luftwechsel von 0,2-fach bis 0,4-fach ausgestattet.

Lüftungsgeräte mit zentraler Abluftführung für einen Luftwechsel nach DIN/Feuchteschutz. Die Frischluft strömt über dezentral installierte Fenster-Falzlüfter-Elemente in die Zulufträume (z.B. Wohnen, Schlafen, Kind) ein. Die Abluft wird über ein Luftkanalsystem zentral aus den Ablufträumen (z.B. Bad, WC) abgesaugt und über Dachhauben nach außen abgeführt. Schaltung über je einen Einzelschalter je Abluftventilator mit einer Konstantstufe und zwei Variablen (eine Variable als Feuchteschutz gesteuert). Fabrikat Limodor compact, Helios ELS oder gleichwertig.

Der Zuluftstrom wird über die Bodenluft bzw. Unterschnitt der Zimmertüren gewährleistet. Hinweis: Aufgrund der unterstützenden Wohnungslüftung ist im Bereich der Kochstelle seitens des Käufers eine Dunstabzugshaube ausschließlich mit Umluft betrieb zu verwenden.

Die Kellerräume stehen über Öffnungen in einem Raumluftverbund. Durch mechanische Abluftventilatoren wird eine Luftströmung hergestellt, sodass ein gewisser Luftwechsel erfolgt. Die Zuluft wird über Zuluft-Öffnungen von außen zugeführt. Eine Steuerung sorgt dafür, dass ein Luftwechsel nur dann erfolgt, wenn die Außen- und Innenluftzustände dafür geeignet sind.

Der Wasch- und Trockenraum wird in Zeiträumen, in denen die Außen- und Innenluftzustände dafür geeignet sind, mechanisch entlüftet. Die Zuluft wird von außen zugeführt.

Heizung

Die Leistung der Heizungsanlage wird gemäß der Wärmebedarfsberechnung nach DIN EN 12831 festgelegt. Diese wird witterungsabhängig über die Außentemperatur gesteuert. Zur Wärmeverteilung werden die einzelnen Räume mit einer Fußbodenheizung ausgestattet. Wohnungsweise erfolgt die Regelung der Raumtemperatur über Raumthermostate in Verbindung mit Stellantrieben für die Heizkreise. Über Wärmemengenzähler erfolgt die wohnungsweise Abrechnung (Messtechnik durch AG) der Heizenergie. Die Leasingverträge für die Wärmemengenzähler werden durch die Erwerber übernommen.

Als Wärmequelle dient eine gasbefeuerte Luftwärmepumpe (z.B. Fabrikat Stiebel oder Viessmann) und Wohnungsstation für die dezentrale Wärmeverteilung in den Wohnungen mit direkt angeschlossener Heizung und einem integrierten, hydraulisch geregelten Durchflusswassererwärmer. Der primäre Kreis wird mit Heizungswasser aus dem Speicher durchströmt.

Aus einem Pufferspeicher, in dem die Heizenergie gesammelt wird, werden die Wohnungsstationen (z.B. Fabrikat Danfoss EvoFlatTM, Stiebel-Eltron WSP/WSG oder gleichwertig) in jeder Wohnung mit Heizwasser versorgt. Die Wohnungsstation übernimmt die dezentrale Trinkwassererwärmung im Durchflussprinzip ohne Speicher und die Wärmeverteilung. Zur Erzeugung der Heizenergie wird eine Wärmepumpe in den einzelnen Wohnungen je Wohnungsstation errichtet. Über diese Station wird die Versorgung der Wohnung mit Heizung und Warmwasser realisiert.

Treppenhäuser erhalten je einen Heizkörper mit „Behördenventil“ (nicht für Dritte verstellbar), z.B. Fabrikat Kermi Deco, Arbonia Röhrenradiatoren oder gleichwertig.

Heizungs-, Kalt- und Warmwasserleitungen werden nach der zum Zeitpunkt der gültigen DIN 1988 und DIN EN 806 verlegt und gemäß der zum Zeitpunkt der Baugenehmigung gültigen EnEV bzw. DIN gedämmt. Zum Einbau gelangen korrosionsbeständige Rohrleitungen, Edelstahl- und Kunststoffrohre. Heizungsleitungen aus verzinkten Rohrleitungen (C-Stahl). Der Heizungsraum erhält eine Kaltwasserzapfstelle.

Jede Wohneinheiten erhält ein flächendeckendes, diffusionsdichtes Fußbodenheizungssystem (z.B. Fabrikat KANN-therm, emcal oder gleichwertig) mit Einzelraumregelung. Flur- und Abstellräume bis zu 6,0 qm Grundfläche erhalten keine separaten Heizkreise. Vorregelung erfolgt über eine witterungsgeführte Vorlauftemperaturregelanlage mit Nachtabsenkung. Zentrale Heizungsverteilerschränke in ausgesuchten Positionen, Festlegung durch den Projektanten.

Die individuelle Erfassung des Verbrauchs der Einheiten erfolgt über Wärmemengenzähler mit Fernabfrageeinrichtung. Die Leasingverträge werden vom Erwerber übernommen.

Bad mit Handtuchheizkörper (z.B. Fabrikat Kermi Basic 50, Bemm BMS oder gleichwertig) mit wandseitiger Anbindung vorgesehen.

Sanitärobjekte

Sämtliche Waschtische und WC's vom Fabrikat Keramag, Serie Renova 1, alternativ Villeroy & Boch, Serie: Subway 2.0 im Farbton weiß (alpin) oder gleichwertig. Farbgestaltung in Weiß-Palette und nach Festlegung der Innenarchitektur.

  • Bodenbündige Duschtasse mit rutschhemmender Oberfläche, Fabrikat Bettefloor oder gleichwertig, Abmessung ca. 907120cm in Installationsschachtnähe, verchromter Einhand-Brause-Batterie in Unterputzausführung, Fabrikat Grohe, Serie Essence, alternativ Hansgrohe, Serie Talis oder gleichwertig nach Musterpalette des Verkäufers, inkl. dazugehörigen Brauseschlauch (Länge ca. 125 cm) mit dazugehöriger Brausegarnitur (mit Brausestange und Handbrause).
  • Ganzglasduschabtrennung, Höhe ca. 2,20m nach Architektenplanung.
  • Handwaschbecken Abmessung gem. Architektenplan mit verchromtem Einhandmischer Fabrikat Grohe, Serie Eurodisc, Höhe ca. 154 mm, alternativ Hansgrohe Talis oder gleichwertig nach Musterpalette des Herstellers).
  • wandhängendes Tiefspül-WC mit Spülkasten (Fabrikat Geberit Duofix alternativ Viega EcoPlus oder gleichwertig) in Vorwandinstallation.
  • Handwaschbecken gem. Architektenplan mit verchromtem Einhandmischer Fabrikat Grohe, Serie Eurodisc, Höhe ca. 154 mm, alternativ Hansgrohe Talis oder gleichwertig nach Musterpalette des Herstellers).
  • wandhängendes Tiefspül-WC mit Spülkasten (Geberit Duofix alternativ Viega EcoPlus oder gleichwertig) in Vorwandinstallation.

Elektroinstallation

Elektroversorgung erfolgt aus dem Kabelnetz des Versorgungsträgers. Installation erfolgt nach VDE-Richtlinien. Stromzähler für die Wohnungen und die Allgemeinzähler in Gruppen in Gemeinschaftsräumen im Kellergeschoss. Elektrozähler nach TAB des VNB.

Folgende Zähler werden mindestens vorgerüstet:

  • 1 x Zähler pro Wohnung
  • 1 x Zähler für die Allgemeinbereiche einschließlich Aufzug
  • 1 x Zähler Wärmepumpe

Weitere Zähler nach Abstimmung.

In den Zählerverteilungen wird für die Einspeisung ein 4-poliger Überspannungsschutz Typ 1 (Grobschutz) eingebaut. Alle nachgelagerten Verteilungen erhalten einen 4-poligen Überspannungsschutz Typ 2 (Mittelschutz).

Stromkreisverteiler liegen innerhalb der Wohnungen. Übergabepunkte für Stromversorgung und den Telefonanschluss werden überwiegend im Hausanschlussraum hergestellt.

Elektroinstallation in Wohnräumen als Unterputz-, in den Untergeschossbereichen sowie in der Tiefgarage als Aufputz-Installation. Der Fundamenterder wird ausgeführt gemäß DIN 18014 unter Berücksichtigung der Betonqualitäten, Dehnungsfugen und Einzelfundamenten.

Alle Wohnungen werden mit Multimediaverteiler ausgerüstet. Anschluss erfolgt jeweils auf Antrag des Erwerbers beim zuständigen Anbieter. Die Wohnungen werden an das Breitbandkabelnetz angeschlossen, die Verlegung erfolgt in Leerrohren. In den Wohnungen werden, vom Multimediaverteiler bis zu den jeweiligen Anschlussdosen in den Zimmern, Leerrohre mit CAT-Kabel für die Telefonie und Daten verlegt. Enddosen mit Steckanschlüssen für Telefon-, Daten- und Medienverbindungen.

Jede Wohnung erhält eine Zuleitung und Unterputzverteilung für Hohlraumeinbau, mindestens als 4-reihiger Verteiler mit Türe zur Ausführung. Hier werden die Sicherungen, Fehlerstromschutzschalter etc. eingebaut. Der Bereich Multimedia erhält ggfs. einen eigenen Unterputzverteiler mit Türe in passender Ausführung.

Wand- oder Deckenleuchte nach Gestaltungskonzept, geschaltet über Dämmerungsschalter. Sprechanlage mit Kamera und Klingeldrücker installiert, entweder in der Briefkastenanlagen oder im Bereich Hauseingang. Fabrikat: Gira oder Siedle.

Alle Technik- und Nebenräume im Untergeschoss, sowie die Tiefgarage, erhalten LED-Leuchten mit klarer Wannenabdeckung, in der Tiefgarage mit Grundbeleuchtung und Zuschaltung.

Kellerflure erhalten LED-Leuchten nach Gestaltungskonzept, geschaltet über Präsenzmelder.

Je Tiefgaragenstellplatz eine abschließbare 230 Volt Steckdose aufgelegt und abgesichert über den Wohnungszähler nach Zuordnung gemäß Kaufvertrag. Das Leitungsnetz ist für Ladestationen 440Volt (11A) im Sonderwunsch vorgerüstet.

Hausanschluss – Heizungsraum:

  • 1 Ausschaltungen für Deckenbeleuchtung mit LED Lampen
  • Anzahl Steckdosen nach technischer Erfordernis

Untergeschossflure: Schaltung mit Zeitschalter für Deckenbeleuchtung mit LED Lampen
Wasch- und Trockenraum, gemeinschaftlich:

  • 1 Steckdose, Aufputz-Installation
  • 1 Ausschaltung für Deckenbeleuchtung mit LED Lampen
  • 2 Anschlüsse für Waschmaschine und Trockner

Wohnungskeller:

  • 1 Steckdose, Aufputz-Installation
  • 1 Ausschaltung für Deckenbeleuchtung mit LED Lampen aufgeschaltet und abgesichert über Wohnungszähler

Treppenhäuser:

  • Beleuchtung gemäß Angaben des Fachplaners, mit Beleuchtungskörpern als Decken- oder Wandaufbauleuchten, Schaltung über beleuchtete Taster, kombiniert mit Zeitautomat
  • 1 abschließbare Steckdose auf jeder zweiten Etage

Schalterprogramm eines deutschen Markenherstellers, z.B. GIRA, Merten, Busch-Jäger oder gleichwertig, in Farbpalette weiß.

Nachfolgend ist die Ausstattung, anlehnend die DIN-Mindestausstattung, beschrieben. Aufgrund der Raumnutzung und der Wohnungsaufteilungen, in Abhängigkeit von der Größe und den Räumlichkeiten kann die Ausstattung differieren. Dies gilt auch für die Schaltstellen der Beleuchtungsauslässe. Bei Kombinationen wie Wohn-/Essbereich können ggf. Anschlüsse für Raumthermostate und Telefondosen reduziert werden.

Entree:

  • 1 Steckdose
  • 1 Wechselschaltung mit einem Leuchtenauslass
  • Videogegensprechstelle

Flur:

  • 1 Steckdose
  • 1 Wechselschaltung mit zwei Leuchtenauslässen
  • 1 Netzwerkanschluss mit einer Steckdose

Wohn- / Essraum kombiniert:

  • 8 Steckdosen
  • 1 Netzwerkanschluss mit einer Steckdose
  • 2 BK-Anschlüsse mit Steckdose
  • 1 Ausschaltung mit einem Leuchtenauslass
  • 1 Ausschaltung mit zwei Leuchtenauslässen

Schlafraum:

  • 5 Steckdosen
  • 1 Netzwerkanschluss mit einer Steckdose
  • 1 BK-Anschluss mit einer Steckdose
  • 1 Wechselschaltung mit zwei Leuchtenauslässen

Arbeiten / Gast / Kind, soweit vorhanden:

  • 5 Steckdosen
  • 1 Netzwerkanschluss mit einer Steckdose
  • 1 BK-Anschluss mit einer Steckdose
  • 1 Wechselschaltung mit zwei Leuchtenauslässen

Kochen:

  • 4 Arbeitssteckdosen, zwei davon als Zweifachsteckdosen über der Arbeitsfläche
  • 1 Herdanschluss
  • 1 Steckdose für Dunstabzugshaube
  • 1 Steckdose für Spülmaschine, separat abgesichert
  • 1 Gerätesteckdose, separat abgesichert
  • 1 Ausschaltung mit einem Leuchtenauslass
  • 1 Leuchtenauslass zusammen mit Deckenlicht geschaltet
  • Auslass für Arbeitsflächenbeleuchtung
  • 1 BK-Anschluss mit einer Steckdose
  • 1 Netzwerkanschluss mit Steckdose

Abstellraum, soweit vorhanden:

  • 1 Steckdosen
  • 1 Ausschaltung mit einem Leuchtenauslass

Bad mit Fenster:

  • 1 Doppelsteckdose
  • 1 Ausschaltung mit einem Leuchtenauslass
  • 1 Leuchtenauslass zusammen mit Deckenlicht geschaltet

Bad innenliegend ohne Fenster:

  • 1 Doppelsteckdose
  • 1 Ausschaltung mit einem Leuchtenauslass
  • 1 Leuchtenauslass zusammen mit Deckenlicht geschaltet
  • 1 Lüfteranschluss zusammen mit Deckenlicht geschaltet Nachlaufrelais im Lüfter

Gäste-WC mit Fenster, soweit vorhanden:

  • 1 Steckdose
  • 1 Ausschaltung mit einem Leuchtenauslass

Gäste-WC innenliegend ohne Fenster, soweit vorhanden:

  • 1 Steckdose
  • 1 Ausschaltung mit einem Leuchtenauslass
  • 1 Lüfteranschluss zusammen mit Deckenlicht geschaltet Nachlaufrelais im Lüfter

Dach- und Gartenterrassen, Balkone, Loggien

  • 1 Steckdose von innen geschaltet
  • 1 Ausschaltung mit einem Leuchtenauslass inkl. Beleuchtungskörper nach Vorgabe des Architekten

Sonstige spezifische Ausstattungen der Wohnungen

Fenster und Fenstertüren werden mit elektrischen Senkrecht-Markisenanlagen ausgestattet. Die Schalter werden vorrangig im jeweiligen Wohnraum an den dazugehörigen Fenstern installiert. In allen Wohneinheiten wird die notwendige Anzahl von Rauchmeldern montiert.

Sonstiges

Geschossdecken von Erd- bis zur Dachgeschossebene aus Stahlbeton verputzt. Bei Verwendung von Stahlbetonfertigelementen werden die Fugen unterseitig geschlossen und gespachtelt. Die Oberfläche in Qualitätsstufe Q3, tapeziert mit Anstrichvlies und weißem Anstrich.

Erd- und Obergeschossebenen erhalten schwimmenden Heizestrich. Zementestrich in den Nassbereichen, alternativ Calciumsulfatestriche in Wohn- und Schlafbereichen, jeweils auf einer Wärme- und Trittschalldämmung, entsprechend den Schallschutzvorschriften der DIN 4109 (erhöhter Schallschutz Klasse 2) und Wärmeschutznachweis. Fußbodenaufbau in den Wohngeschossen beträgt ca. 15 cm, in den Staffelgeschossen bis zu ca. 32 cm.

Personenaufzug vom Kellergeschoss bis in das oberste Geschoss. GSM basierendes Mobiltelefon-Notrufsystem, das gewährleistet, dass bei einem Notruf in der Aufzugskabine Sprechkontakt zum Wartungs- und Notdienst aufgenommen werden kann.

Die Aufzugsanlage ist behindertengerecht nach DIN 81-70 bei einer Tragkraft von 630 kg. Die lichte Durchgangsbreite der Kabinentür beträgt 90 cm. Die lichte Kabinenabmessung beträgt ca. 1,10 m x 1,40 m (abzgl. Handläufe).

Aufzugskabine mit Edelstahlverkleidung, Spiegel und einem Betonwerksteinboden oder alternativ mit einem Natursteinboden analog der Hauptflächen des Treppenhauses.

Garten mit Raseneinsaat/ Rollrasen und Bepflanzung nach Fachplanung, auf der Tiefgarage als Systemaufbau (TG-Überdeckung) „Optigrün“ oder gleichwertig, für Begrünung. Die Sondernutzungsflächen der Erdgeschosswohnungen erhalten eine umlaufende Heckenpflanzung (Hainbuche, portugiesischer Kirschlorbeer oder gleichwertig, ca. 1,50 m Höhe) als Einfriedung und Sichtschutz. Gemeinschaftsflächen erhalten zu öffentlichen Flächen Heckenpflanzung (Hainbuche, portugiesischer Kirschlorbeer oder gleichwertig, ca. 1,00 m Höhe) als Einfriedung. An den Hecken sind Unterbrechungen notwendig, um den Zugang für die Feuerwehr zu gewährleisten. Zuwegungen und befahrene Flächen werden mit versickerungsfähigem Rechteckpflaster, 10/20 cm gepflastert. Fahrradabstellbereiche und Leiterwege der Feuerwehr werden als wassergebundene Wegedecke oder als Rechteckpflaster ausgeführt. Außerhalb von befestigten Flächen an aufgehenden Wänden Kiesspritzschutzstreifen aus Grauwacke. In den im Lageplan markierten Bereichen werden ggf. Kinderspielflächen nach weiterer Planung des Freianlagenplaners angelegt.

Müllentsorgung über eine Abfallsammelstation (Hersteller Wolff oder gleichwertig). Entsorgungsstellen in ausreichender Form, nach ortsüblicher Abfallsatzung.

Technische und gestalterische Änderungen sind möglich sowie eventuell auch notwendig und bleiben dem Planer/ Verkäufer somit vorbehalten, soweit sie die Qualität des Gebäudes nicht im Wesentlichen beeinträchtigen oder im Wert mindern. Die Veränderung ist im Vorfeld mit dem Käufer abzustimmen.
Innerhalb der ersten beiden Jahre nach Bezugsfertigkeit ist noch Restfeuchte im Bauwerk enthalten. Daher ist für eine gute Belüftung und Erwärmung aller Räume zu sorgen. Wartung, Betrieb und Pflege der Rauchmelder in den Wohnungen obliegen dem Käufer.

Silikonfugen (z.B. in Bad und Küche) sind Wartungsfugen nach DIN 52460. Dichtstoffe sind vom Käufer in regelmäßigen Zeitabständen (z.B. jährlich) zu überprüfen und gegebenenfalls zu erneuern, um Feuchteschäden und sonstige Folgeschäden zu vermeiden. Die Silikonfugen fallen nicht unter die Gewährleistung.

Bei Terrassenflächen bzw. Pflasterungen im Bereich der Arbeitsraumverfüllungen können, trotz ordnungsgemäßer Verdichtung, Setzungen entstehen. Diese sind keine Mängel.

Anlässlich der Übergabe erhält jeder Käufer ein Benutzerhandbuch, in dem genaue Hinweise zur Nutzung und dem Gebrauch enthalten sind. Generell sind die besonderen Pflegeanleitungen der Hersteller zu beachten.

Die Wohnungen werden grundgereinigt übergeben.

Sonderwünsche können vereinbart werden, soweit diese nach dem Inhalt der Baugenehmigung möglich sind, es der Baufortschritt noch erlaubt und sie rechtzeitig beantragt werden. Der Bauablauf darf durch Sonderwünsche nicht verzögert werden. Die Kosten trägt der Käufer.